Ein Jahr voll Theater ist geschafft
und hat uns fast dahin gerafft.

Lesen, Proben, Bühnen bauen
und nach den Getränken schauen,
Stühle stellen, malen ,putzen
und auch noch die Würste brutzeln,
Kostüme proben und auch nähen,
danach bei Waltraud trinken gehen,
waren schon von Stress geplagt,
mussten spielen Tag für Tag.
Tanzen lernen und auch singen,
dem Publikum, das beste  bringen,
das war unsere erste Pflicht,
was anderes gibt es bei uns nicht.

Zum Jubiläum hatte man gedacht,
diesmal werden 2 Stücke gemacht.
Man lies die Vagabunden singen, tanzen, lachen
und es  in der Hölle krachen.
Köhler wurde grau und grauer,
manchmal abends auch stink sauer,
Probleme hier, Probleme dort,
Probleme fast an jedem Ort.

Das große Stück es ist zu lang,
der Teufel hat keine Hörner an,
die Oma ist zu liebenswert,
braucht der Schutzmann, auch ein Schwert,
ist das Essen auch bestellt,
haben wir auch Wechselgeld,
ist der Ton auch gut genug,
in der Kulisse fehlt ein Krug,
sind die Karten auch gedruckt,
hinter der Bühne wird gemuckt,
alles in allem, ist doch klar
es war alles wie vor 2 Jahr.

Die Bühnenbauer und Konsorten
hat's besonders hart getroffen.
2 Stücke wollt ihr spielen dort,
“Das kann nicht sein an diesem Ort.“
Es wurde gedacht, es wurde geredet,
es wurde gezeichnet, es wurde gebetet,
und siehe da zum guten Schluss,
klappt es doch, WAS MUSS ,DAS MUSS.

Die Proben waren laufend fort,
Köhler im Stress, rennt von hier nach dort,
rennt von oben auch nach unten,
war ab und zu mal leicht betrunken,
die Nerven lagen schon mal blank,
da wurde noch die Moni krank,
dies und jenes zu gestalten
auch die Kasse zu verwalten,
zu organisieren und zu machen,
das war Felten meist ohne lachen.

Premiere kam, das war schon klar,
volles Haus, wie wunderbar.  
Der Vorhang auf, die Bühne Top, die Spieler gingen richtig raus,
zu guter letzt,

Es war so wie es immer war,
ein Riesending, an Ardecks AAR.

Und sollte es uns wieder gelingen,
werden wir es erneut vollbringen,
zu spielen auch das nächste Stück,
man muss schon sein ein bisschen verrückt.  

Zu danken all den Spielgenossen,
zu danken allen groß und klein,
das soll der Sinn dieser Verse sein.

Nun feiern wir hier Weihnacht heut,
erfreuen uns auf all die Leut'
und finden es auch wunderbar,
das Felten zahlt die nächste Runde da.